
Unter der Leitung von Stefan Bone, Kapellmeister am Theater Kiel, spannt das Orchester einen weiten musikalischen Bogen zwischen Klassik, Hoch- und Spätromantik.
Den Auftakt bildet die Ouvertüre zu „Alceste“ von Christoph Willibald Gluck. Sie zeigt jene Klarheit und dramatische Direktheit, mit der Gluck die Oper reformierte und stärker auf Handlung und Ausdruck ausrichtete.
Im Zentrum des Konzertes stehen vier Gesänge aus Gustav Mahlers Liedsammlung „Des Knaben Wunderhorn“: Lob des hohen Verstandes, Des Antonius von Padua Fischpredigt, Wo die schönen Trompeten blasen und schließlich das berühmte Urlicht, welches auch in seiner Zweiten Sinfonie erklingt. Des Weiteren wird Mahlers Vertonung von Friedrich Rückerts Gedicht Ich bin der Welt abhanden gekommen zur Aufführung kommen. Den Solopart singt jeweils die Mezzosopranistin Tatia Jibladze, die seit 2015 als Ensemblemitglied des Theaters Kiel regelmäßig in zentralen Partien ihres Faches zu hören ist.
Robert Schumanns Dritte Sinfonie, die „Rheinische“, beschließt das Konzert. Ihr feierlicher vierter Satz, inspiriert vom Anblick des majestätischen Kölner Doms, prägt den besonderen Charakter des festlichen Werks.
Es wird gemunkelt, dass das Orchester auch eine besondere Zugabe vorbereitet, eine Komposition des jungen Kieler Komponisten Paul C. Schmidt.
Zurück zur Veranstaltungsansicht
Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.![]()